Sicherheitsstandards und Branchenkonformitätsanforderungen für BPA-freies Thermopapier für Registrierkassen
2023/02/28
Herkömmliches Thermopapier enthält Bisphenol A (BPA), das durch Hautkontakt in den menschlichen Körper gelangen kann und bei langfristiger Exposition Gesundheitsrisiken birgt. Vorschriften in der EU, mehreren US-Bundesstaaten und zahlreichen Ländern haben die Verwendung von BPA in Thermopapier eingeschränkt oder verboten, was die Branche zu umweltfreundlichen Alternativen treibt.
Aktuelle Mainstream-BPA-freie Lösungen verwenden Bisphenol S (BPS) oder phenolfreie Entwickler. Hochwertiges BPA-freies Thermopapier sollte eine Farbentwicklungsempfindlichkeit aufweisen, die mit BPA-haltigen Produkten vergleichbar ist und unter Standarddruckbedingungen klare, haltbare schwarze Bilder erzeugt. Die Papierspezifikationen sind typischerweise 57 mm und 80 mm Breite, mit Rollendurchmessern von 50 mm oder 80 mm, abhängig von den Kassenmodellen.
Kassenpapier, das den EU-REACH-Vorschriften und den FDA-Standards für Lebensmittelkontaktmaterialien entspricht, muss Migrationsprüfungen und eine Komponentenanalyse bestehen. Eine Drittanbieterzertifizierung von SGS oder einer gleichwertigen Stelle kann als Nachweis der Konformität dienen. Einige Premium-Produkte tragen auch die FSC-Waldzertifizierung, die eine nachhaltige Rohstoffbeschaffung gewährleistet.
Thermopapier sollte vor Licht und Feuchtigkeit geschützt gelagert werden, da hohe Temperaturen und UV-Strahlung die Alterung und das Verblassen der Beschichtung beschleunigen. Lagern Sie es bei Temperaturen unter 25 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von nicht mehr als 70 %. Für die langfristige Aufbewahrung von gedruckten Belegen wird das Scannen zur Archivierung empfohlen, da thermische Bilder in der Regel nur 1-3 Jahre lesbar bleiben.